München wird im Mai Austragungsort der Taekwondo-Europameisterschaft sowie der Para-Taekwondo-Europameisterschaft. Der Sportausschuss des Stadtrats hat jetzt der finanziellen Förderung der beiden internationalen Wettkämpfe zugestimmt. Die Stadt München unterstützt die Ausrichtung mit einem Zuschuss von bis zu 68.000 Euro aus Mitteln des Referats für Bildung und Sport.
Die Europameisterschaften finden vom 11. bis 14. Mai im BMW Park statt. Erwartet werden rund 450 Athlet*innen aus mehr als 50 Nationen, darunter etwa 100 Para-Athlet*innen. Beide Wettbewerbe werden parallel ausgetragen. Ergänzt wird das sportliche Programm durch Feierlichkeiten zum 50-jährigen Jubiläum der Europäischen Taekwondo Union (ETU), die ebenfalls in München stattfinden.
Mit der Austragung der Taekwondo-EM stärkt München sein Profil als internationale Sportstadt und setzt zugleich ein sichtbares Zeichen für Inklusion, Nachwuchsförderung und den olympischen Gedanken. Für viele der teilnehmenden Sportler*innen stellt der Wettkampf einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu den Olympischen und Paralympischen Spielen 2028 in Los Angeles dar.
Oberbürgermeister Dieter Reiter: „Die Taekwondo-Europameisterschaften bringen Spitzen- und Para-Sport nach München und beweisen eindrucksvoll, wie sportliche Exzellenz und gelebte Inklusion zusammengehören. Athlet*innen aus ganz Europa kommen hier zusammen. Das zeigt, welch offene, sportbegeisterte und vielfältige Stadt München ist. Ein Weg, den München mit seiner Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele auf der größten Bühne fortsetzen möchte.“ Sportreferent Florian Kraus: „Mit der Austragung der Taekwondo-EM setzen wir gezielt Impulse für den Leistungs- und Nachwuchssport in München. Gleichzeitig profitieren junge Münchner*innen davon, eine olympische Sportart auf internationalem Niveau direkt vor Ort zu erleben – das kann begeistern, motivieren und nachhaltig wirken.“