Das NS-Dokumentationszentrum München, Max-Mannheimer-Platz 1, lädt am Freitag, 21. Februar, 14 Uhr, zum Rundgang „Das Frauenbild im Nationalsozialismus“ ein.
Wie genau sah das Frauenbild im Nationalsozialismus aus? Auf welche Weise etablierten die Nationalsozialisten die Rolle der Frau gezielt in der Propaganda? Und wie veränderete sich das propagierte Frauenbild vor allem im Verlauf des Krieges? Diesen und weiteren Fragen wird im Rundgang anhand unterschiedlicher Frauenbiografien nachgegangen.
Das NS-Regime propagierte ein klares Geschlechterbild: Die Hauptaufgabe der Frau sollte es sein, Kinder zu bekommen und sich um die Familie zu kümmern, um den Fortbestand der sogenannten ‚Volksgemeinschaft‘ zu sichern. In der Ideologie der Nazis hatte die Erwerbstätigkeit der Frau keine Relevanz. Verschiedene Maßnahmen, wie etwa das „Ehestandsdarlehen“, trugen dazu bei, das Bild der Frau als Mutter weiter zu festigen – wobei dieses „Idealbild“ nicht durchgängig der gesellschaftlichen Realität entsprach.
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich. Weitere Informationen unter nsdoku.de/programm. Informationen zur Barrierefreiheit unter www.nsdoku.de/barrierfreiheit.