Pandas für Hellabrunn
Anfrage Stadtrats-Mitglieder Daniel Stanke, Markus Walbrunn und Iris Wassill (AfD) vom 29.1.2026
Antwort Dr. Christian Scharpf, Referent für Arbeit und Wirtschaft:
In Ihrer Anfrage an den Oberbürgermeister Reiter vom 29.1.2026 führten Sie als Begründung zu Ihrer Anfrage aus:
„Im Tierpark Hellabrunn sollen ab 2028 zwei Pandabären einziehen. Die jährliche Leihgebühr von 1 Million Euro muss zur Hälfte von der LHM getragen werden.“
Die in Ihrer Anfrage gestellten Fragen können wir nach Rücksprache mit der Münchener Tierpark Hellabrunn AG wie folgt beantwortet werden:
Frage 1:
Wird für die Pandas das geschlossene Dschungelhaus, das laut Aushang ab 2024 wieder geöffnet werden sollte, endlich wieder nutzbar gemacht?
Antwort der Münchener Tierpark Hellabrunn AG:
Die Panda-Anlage wird nicht in der Dschungelwelt sein.
Frage 2:
Wieso konnte dieses nicht schon 2024 wieder eröffnet werden?
Antwort der Münchener Tierpark Hellabrunn AG:
Die Dschungelwelt wird eröffnet, sobald die Sanierung abgeschlossen ist. Dies ist 2026 der Fall.
Frage 3:
Nachdem laut Zeitungsberichten der Freistaat Bayern für die Kosten des Geheges einspringen will, ist davon auszugehen, dass Rückstellungen für den Umbau des Dschungelhauses anderweitig freiwerden?
Antwort der Münchener Tierpark Hellabrunn AG:
Siehe Antwort zu Frage 1.
Frage 4:
Wie sieht ein Zukunftskonzept für weitere Sanierungen im Zoo aus? Es wird wohl so rasch nicht wieder ein solcher Glücksfall wie mit den Pandas vorkommen.
Antwort der Münchener Tierpark Hellabrunn AG:
Der Tierpark Hellabrunn hat einen Masterplan, der sukzessive umgesetzt wird.
Frage 5:
Wie wird die Finanzierung der Leihgebühr durch die LHM sichergestellt?
Antwort der Münchener Tierpark Hellabrunn AG:
Eine „Leihgebühr“ gibt es nicht. Der Tierpark wird – wie grundsätzlich bei allen anderen Artenschutzprojekten, an welchen er sich beteiligt – einen Artenschutzbeitrag leisten. Dessen Finanzierung ist gesichert.
Ich hoffe, dass ich Ihre Fragen hiermit zufriedenstellend beantworten konnte.