Vier Jahre nach dem Beginn des russischen Angriffskrieges steht die Ukraine vor tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen. Während der Widerstandswille und die Perspektive auf Wiederaufbau weiterhin stark sind, prägt der Krieg den Alltag der Menschen nachhaltig, in Kyiv ebenso wie in anderen Regionen des Landes. Neue Formen der Solidarität sind entstanden, zugleich stehen viele Menschen vor den Herausforderungen einer anhaltenden Belastungssituation.
Die Podiumsdiskussion „Zuversicht trotz vier Jahren der Zermürbung? – Lebensrealitäten und Perspektiven in Kyiv und der Ukraine“ am Freitag, 27. Februar, 19 Uhr, im Bellevue di Monaco, Müllerstraße 2-6, widmet sich diesen Entwicklungen und fragt, wie sich die ukrainische Gesellschaft ver-ändert hat, was Hoffnung gibt und wie die Stadtgesellschaft in München weiterhin solidarisch unterstützen kann. Die Veranstaltung wird auch im Livestream übertragen. Sie ist Teil der Reihe „München global engagiert“, einer Initiative der Stadt München im Kontext des Handlungskonzepts „Flucht und Entwicklung“.
Auf dem Podium diskutieren Ira Ganzhorn (Libereco e.V.), Leonard Pankonin (Munich Kyiv Queer), Vladyslav Nikolaiyev (Kyiver Stadtverwaltung), Maria Kovalchuk (Ludwig-Maximilians-Universität München). Moderiert wird die Veranstaltung von Leopold Zaak (Süddeutsche Zeitung).
Die Veranstaltungsreihe wird in Kooperation organisiert von: Referat für Arbeit und Wirtschaft, Referat für Bildung und Sport, Sozialreferat, Kulturreferat, Münchner Stadtbibliothek, Nord-Süd-Forum München e.V., MORGEN e.V., Bellevue di Monaco sowie Bayerischer Flüchtlingsrat e.V. Die Podiumsdiskussion bietet Raum für Austausch, Einordnung und Diskussion über aktuelle Entwicklungen in der Ukraine sowie die Rolle kommunaler und zivilgesellschaftlicher Solidarität.
Weitere Informationen und der Zugang zum Livestream sind abrufbar unter www.pi-muenchen.de/veranstaltungsreihe-muenchen-global-engagiert.