Die Stadt engagiert sich seit 2022 in besonderem Maße für Verbesserungen in der beruflichen Pflege. Entstanden sind seither Leuchtturm-Projekte wie das Kompetenzzentrum internationale Pflege (KiP), ein Ausbildungsmonitoring im Bereich angehender Pflegefachkräfte, ein Wiedereinstiegsprogramm für Berufsrückkehrer*innen, flächendeckende Schulsozialarbeit, eine forcierte Akquise durch eine Praktikumsoffensive und ein „Munich Onboarding Hub“ sowie viele weitere neue Projekte und Initiativen und mehr als 30 Veranstaltungen für Fachpublikum. Der gemein- same Ausschuss für Gesundheit, Soziales sowie Arbeit und Wirtschaft des Stadtrats hat mit dem Beschluss „Pflege in München III“ die Fortführung der Maßnahmen verabschiedet. Die Vollversammlung des Stadtrats muss den Beschluss am 4. März noch bestätigen.
Bürgermeisterin Verena Dietl: „Die kontinuierliche Weiterentwicklung und die Verbesserung der Situation der beruflichen Pflege ist ein zentrales Thema der Landeshauptstadt München – egal ob in den Kliniken, den Pflegeeinrichtungen oder den ambulanten Pflegediensten. Wir gehen in unserem Engagement oft weit über die übliche kommunale Verantwortung hinaus und schaffen bundesweit beachtete Projekte. Mit dem regelmäßigen kommunalen Ausbildungsmonitoring Pflege haben wir einen detaillierten Einblick in die Situation der Auszubildenden in München. Durch die Homepage pflege-in-muenchen.de steht zudem eine hervorragende Plattform für alle an den Pflegeausbildungen Interessierten bereit.“
Dr. Susanne Herrmann, stellvertretende Gesundheitsreferentin: „Das Gesundheitsreferat engagiert sich mit verschiedenen Maßnahmen für verbesserte Zugänge in die berufliche Pflege. Das Kompetenzzentrum internationale Pflege KiP konnte im Herbst eröffnet werden und unterstützt internationale Pflegekräfte auf dem Weg zur Anerkennung. Daneben setzt sich das Gesundheitsreferat besonders für den Wiedereinstieg in den Pflegeberuf und die pädiatrische Pflege ein.“
Sozialreferentin Dorothee Schiwy: „Das Sozialreferat unterstützt in der Langzeitpflege seit langem mit freiwilligen Förderungen wie mit der Qualifizierung für beruflich Pflegende oder mit Supervisionen für Pflegeteams. Mit der Förderung von Schulsozialarbeit an Berufsfachschulen für Pflege und Pflegefachhilfe seit 2025 wird ein wichtiger Beitrag geleistet, um Auszubildende in der Ausbildung zu begleiten und den Berufseinstieg besser zu ermöglichen.“
Dr. Christian Scharpf, Referent für Arbeit und Wirtschaft: „Pflege braucht Menschen und diese brauchen gute Wege in den Beruf. Das Referat für Arbeit und Wirtschaft stärkt die Zugänge zur Pflege mit kommunaler Pflegeakquise, Beratung, Job- und Ausbildungsmessen sowie einer Praktikumsoffensive. Denn Praxiserfahrung gibt Orientierung und stärkt Ausbildung. Flankierend stabilisieren wir Ausbildungserfolge durch Sprachförderung und Lernbegleitung.“
Der 2022 gegründete Lenkungskreis Pflege unter der Leitung von Bürgermeisterin Verena Dietl verzahnt die Stadtpolitik mit der Stadtverwaltung, den Patientenorganisationen, dem Seniorenbeirat sowie den Beteiligungsunternehmen München Klinik und MÜNCHENSTIFT. Er befasste sich in 15 Sitzungen mit allen Fokusthemen der beruflichen Pflege wie der Auslandsakquise, dem Onboarding, der betrieblichen Integration, der Verbesserung der Ausbildungsqualität und den Zugängen zur beruflichen Pflege.