Welche Mittelkürzungen sind bei den Alten- und Servicezentren geplant?
Anfrage Stadtrat Dirk Höpner (München-Liste) vom 29.12.2025
Antwort Sozialreferentin Dorothee Schiwy:
In Ihrer Anfrage vom 29.12.2025 führen Sie Folgendes aus:
Sie zeigen das umfassende Leistungsangebot der Alten- und Service-Zentren (ASZ) und die Finanzierung durch die LHM auf. Dabei nennen Sie auch die Möglichkeit einer regelmäßigen Anpassung der Zuschusssumme pro Einrichtung.
Sie gehen im Speziellen beim ASZ-Sendling davon aus, dass die Stadt München aufgrund ihrer prekären Haushaltslage den Zuschuss für 2026 um 50.000 Euro gekürzt hat und stellen fest, dass Teilnahmebeiträge von Besucher*innen in geringem Umfang nicht ausreichen würden, um die gestrichenen städtischen Mittel zu ersetzen.
Sie bitten daher um Beantwortung der Frage, welche Mittelkürzungen bei den Alten- und Service-Zentren geplant sind.
Zu Ihrer Anfrage vom 29.12.2025 nimmt das Sozialreferat im Auftrag des Herrn Oberbürgermeisters im Einzelnen wie folgt Stellung:
Der Zuschuss für die 34 Alten- und Service-Zentren in München, wie auch für das Alten- und Service-Zentrum Sendling wurde im Jahr 2025 nicht gekürzt. Auch für das Jahr 2026 wird der Zuschuss in voller Höhe wie 2025 ausgereicht.
Das Sozialreferat befindet sich aktuell mit den Wohlfahrtsverbänden, dem Kreisjugendring München-Stadt und dem Münchner Trichter in einem Prozess mit dem Ziel, mit den nach Konsolidierung vorhandenen Zuschussmitteln nebst Mehrbedarfen auszukommen und die soziale Infrastruktur zukunftssicher aufzustellen.