Zum 75-jährigen Bestehen der „Gesellschaft zur Förderung des Puppenspiels e.V.“ und dem 30-jährigen Bestehen des Internationalen Figurentheaterfestivals „Wunder“ zeigt das Filmmuseum, St.-Jakobs-Platz 1, vom 11. März bis 22. Juli eine große Retrospektive zur Geschichte des internationalen Puppentrickfilms. Die Reihe schlägt eine Brücke von den Anfängen des Puppentrickfilms zur Gegenwart und wendet sich an erwachsene Zuschauer*innen.
In insgesamt 16 Programmen werden Filme von den 1920er Jahren bis in die 2020er Jahre gezeigt, darunter Kurz- und Langfilme aus der Bundesrepublik und der DDR sowie aus den USA, der UdSSR, der Tschechoslowakei, den Niederlanden und Großbritannien. Vertreten sind sowohl Alt-Meister des Animationsfilms wie Ladislas Starewitsch und Jiří Trnka als auch modernere Vertreter wie Guillermo del Toro mit „Pinocchio“, Tim Burton‘s „The Nightmare Before Christmas“ in 3D und die beliebten Filme der britischen Aardman-Collection, die Abenteuer der Plastillinfiguren Wallace & Gromit, liebevoll animiert von Nick Park. Nicht fehlen darf auch der Horrorfilm „King Kong“ mit Fay Wray als der „weißen Frau“, der mit seinerzeit großartigen Spezialeffekten überzeugte.
Eröffnet wird die Retrospektive am Mittwoch, 11. März, 19 Uhr, mit Filmentdeckungen aus der Sammlung Puppentheater/Schaustellerei des
Münchner Stadtmuseums, darunter der Marionettenfilm „Wohin ist, der ich war und bin“ von Matthias Bundschuh nach einer Erzählung von Franz Werfel. Die Regisseure Stefan Fichert und Alexander Hector sind zu Gast. Kulturreferent Marek Wiechers spricht ein Grußwort.
Informationen zu allen Filmen und Terminen unter http://www.muenchner-stadtmuseum.de/sammlungen/filmmuseum/filmreihen/puppentrickfilm. Der Eintritt ins Filmmuseum kostet 5 Euro beziehungsweise 3 Euro bei Mitgliedschaft im Förderverein MFZ. Aufschlag bei Überlänge. Der Kartenvorverkauf ist sieben Tage im Voraus online oder an der Abendkasse möglich, die 60 Minuten vor Vorstellungsbeginn öffnet. Es gibt keine Reservierungen. Das Kino des Filmmuseums ist rollstuhlgerecht zugänglich und mit einer Induktionsschleife für Hörgeschädigte ausgestattet. (Siehe auch unter Terminhinweise)