Das NS-Dokumentationszentrum München, Max-Mannheimer-Platz 1, lädt zu folgenden kostenfreien Veranstaltungen ein:
- Am Dienstag, 13. Januar, 17.30 Uhr, zum Rundgang durch die Ausstellung „Erinnerung ist…“ mit Kuratorin Ulla-Britta Vollhardt Ein Hut, eine Marionette, ein Tablettenröhrchen, ein Bierkrug. Welche Erinnerungen haften diesen Dingen an, welche Geschichten können sie erzählen? Für ein Jahr werden ausgewählte Objekte die Ausstellung „München und der Nationalsozialismus“ ergänzen und durch neue Geschichten weitererzählen. Große und kleine, alltägliche und ungewöhnliche Dinge schaffen sinnliche Zugänge und ermöglichen einen anderen Blick auf die Vergangenheit. Konkrete Gegenstände und individuelle Perspektiven machen übergeordnete Themen greifbar. In diesem Rundgang sind Besucher*innen zu einem gemeinsamen Nachdenken darüber eingeladen, wie schwierige und schmerzhafte Erfahrungen dargestellt, vermittelt, rezipiert und gedeutet werden können. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
- Am Samstag, 17. Januar, 10 Uhr, zum Workshop „Sprache und Symbole der extremen Rechten: Argumentationshilfen gegen menschenverachtende Parolen“. „Remigration“, „erinnerungskulturelle Wende um 180 Grad“ und „Deep State“ – wie sind die Schlagwörter der autoritären Diskursverschiebung historisch einzuordnen? In einem kurzen Workshop werden Parallelen und Unterschiede zwischen den nationalistischen Strukturen in der Weimarer Republik und heutigen rechtspopulistischen und autokratischen Entwicklungen betrachtet. Dabei stehen die zentralen Bestandteile der rechtsextremen Weltanschauung damals und heute im Fokus. Es wird untersucht, inwieweit diese im aktuellen Diskurs anschlussfähig gemacht werden. Auf dieser Basis werden mögliche Argumentationen gegen menschenverachtende Parolen diskutiert.
Eine Anmeldung unter www.nsdoku.de/programm ist notwendig.
Weitere Informationen unter www.nsdoku.de/programm. Informationen zur Barrierefreiheit unter www.nsdoku.de/barrierfreiheit.