Ab sofort gibt es mit dem „SALOON Edith“ in den Ridlerhöfen im Westend einen Arbeits-, Ausstellungs- und Veranstaltungsort, der von einem lokalen Künstler*innen-Kollektiv genutzt und bespielt wird. Das von Andrea Hanak initiierte Projekt ist als Zwischennutzung angelegt und wird voraussichtlich bis August laufen. Danach wird das Gelände neu bebaut. Durch die selbstorganisierte und solidarische Nutzung einer Teilfläche verschafft sich das Kollektiv temporär leistbare Arbeits- und Präsentationsbedingungen.
Inhaltlich versteht sich das Projekt „SALOON Edith“, an dem neben Andrea Hanak auch Julia Klemm, Veronika Hilger, Esther Zellmer, Ursula Ponn, Kathrin Partelli, Mathias Trager und Leonid Hrytsak beteiligt sind, als ein sich kontinuierlich verändernder Kunst-Aktionsraum, in dem künstlerische Prozesse öffentlich sichtbar gemacht werden. In frei zugänglichen Veranstaltungen – unter anderem Ausstellungen, Konzerte und Performancebeiträge – arbeiten die Künstler*innen medienübergreifend, experimentell und ergebnisoffen.
Das Projekt wird im Rahmen des Fonds für innovative kulturelle Zwischennutzungen von Kreativ München und dem Kulturreferat unterstützt. Kreativ München – als referatsübergreifend arbeitendes Team, gemeinsam getragen vom Kommunalreferat, Kulturreferat und Referat für Arbeit und Wirtschaft – fördert die Münchner Kultur- und Kreativwirtschaft und ist zentrale Anlaufstelle für alle kultur- und kreativschaffenden Unternehmer*innen und Selbständigen. Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für die Branche in allen elf Teilmärkten entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu verbessern. Mehr Infos unter kreativ-muenchen.de.
Achtung Redaktionen: Bildmaterial (Fotos: Leonid Hrytsak) vom Künstler*innen-Kollektiv Edit H. kann heruntergeladen werden unter https://dap.muenchen.de/index.php/s/KXZQLduRfDJc79z.