Das Ende des muslimischen Fastenmonats Ramadan wird mit dem Zuckerfest, auch Eid al-Fitr genannt, gefeiert. Anlässlich des Fests des Fastenbrechens wird am Freitag, 20. März, die Fassade des Alten Rathauses bei Einbruch der Dunkelheit beleuchtet. Ab 19 Uhr wird hier der Gruß „Frohes Fest“ in 13 Sprachen zu lesen sein. Die Botschaften stammen von zahlreichen muslimischen Gemeinden aus München.
Die Stadt München setzt damit erneut ein Zeichen für Zusammenhalt, ein respektvolles Miteinander in einer vielfältigen Stadtgesellschaft und gegen antimuslimischen Rassismus, der sowohl gläubige Musliminnen und Muslime als auch muslimisch-gelesene Menschen trifft. Die Stadt versteht die symbolische Geste der Beleuchtung als Statement für Offenheit und Solidarität.
In diesem Jahr fällt das Zuckerfest auch auf den Tag des Neujahrsfestes Norouz/Newroz, das von vielen Menschen aus dem persischen, kurdischen und zentralasiatischen Raum gefeiert wird.
Bürgermeister Dominik Krause: „Allen Menschen, die heute feiern, wünsche ich ein frohes Fest und ,Eid Mubarak‘. Ich freue mich, dass wir dieses wichtige Zeichen für mehr Sichtbarkeit muslimischen Lebens und gegen Diskriminierung setzen.“
Die Illuminierung geht zurück auf den Stadtratsbeschluss „Antimuslimischen Rassismus bekämpfen – Demokratie stärken“ aus dem Jahr 2024. Analog zur Beleuchtung anlässlich des Zuckerfestes wird auch jedes Jahr zum jüdischen Feiertag Chanukka im Winter ein Lichtgruß am Alten Rathaus gezeigt.