Zum Ende des Ramadans wendet sich Bürgermeister Dominik Krause mit einem Grußwort an die Münchner*innen muslimischen Glaubens: „Dieses Jahr fiel der Fastenmonat Ramadan in einen gemeinsamen Zeitraum mit dem Fastenmonat der Bahai, der christlichen Fastenzeit sowie verschiedenen daoistischen, hinduistischen, jüdischen und schintoistischen Fastentagen. In diesen Wochen des Fastens und Feierns erfolgten zahlreiche gegenseitige Einladungen unterschiedlicher Religionen. An manch einem Abend kamen Bürgerinnen und Bürger unterschiedlicher Weltanschauungen zu gemeinsamen Festmahlen zusammen – solche Begegnungen festigen das gute Zusammenleben in unserer Stadt!
München ist geprägt von einer reichen Vielfalt an Religionen und Weltanschauungen. Wir wissen, dass weltweite Konflikte und aktuelle Kriege viele unter uns besonders verunsichern oder belasten. Auch rassistische Diskriminierungen werden immer präsenter. Als Stadtspitze ist es uns daher wichtig zu betonen: Wir stehen fest an der Seite aller Menschen, die in unserer Stadt friedlich zusammenleben möchten. Wir setzen uns dafür ein, dass jede Person ihre Religion bzw. Weltanschauung frei und ohne Angst leben kann. Und wir bleiben im Dialog, ganz besonders auch dort, wo Missverständnisse oder Sorgen auftreten.
Viele Initiativen in unserer Stadt zeigen bereits, wie das religiös-weltanschaulich vielfältige Leben gemeinsam gestaltet werden kann: durch Begegnungen, Austausch und gegenseitigen Respekt. Diese Brücken des Miteinanders zu stärken, ist uns ein großes Anliegen. Auch der Stadtrat hat daher im Jahr 2024 beschlossen, muslimisches Leben in München sichtbarer zu machen. Wie schon 2025 werden alle auch dieses Jahr, und zwar am 20. März ab 19 Uhr, unsere Wünsche zum Fest des Fastenbrechens an der Fassade des Alten Rathauses am Marienplatz lesen können. Damit setzt die Landeshauptstadt München ein Zeichen des Zusammenhalts. Mögen das Fasten und Feiern Ihnen Freude, Gesundheit und Zuversicht schenken. Ihnen allen wünsche ich ‚Eid Mubarak‘ – ein frohes Fest des Fastenbrechens!“