Das Münchner Stadtmuseum lädt am Mittwoch, 25. März, von 12.30 bis 13 Uhr zu einer Lunch-Break-Führung durch das Kapitel „Racist City“ der Ausstellung „What the City. Perspektiven unserer Stadt“ im historischen Zeughaus des Stadtmuseums ein. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus statt.
Das Modul „Racist City“ befragt Akteur*innen aus München, was von der rassistischen und antisemitischen Gewalt in Erinnerung geblieben ist. Dabei werden auch der rassistische Alltag in der Stadt, demagogische Politiken und Strategien des Antirassismus thematisiert.
Bei dem Lunch-Break-Special übernehmen Levent Askar (Migration macht Gesellschaft e.V.) und Belinda Seibel (AKA, Aktiv für interkulturellen Austausch e.V.) die Vorstellung des Moduls. Beide engagierten sich Anfang der 1990er in der Redaktion der Zeitschrift Schlitzohr – Kulağı Kesik. Auf Demonstrationen und mit dieser Zeitschrift kämpften Münchner Jugendliche, deren Eltern aus der Türkei eingewandert waren, gegen Rassismus und für eine Anerkennung als gleichberechtigte Bürger*innen. Die teils ironischen Artikel zeugen von der selbstbewussten Haltung der Macher*innen.
Die Teilnahme ist kostenfrei, es ist keine Anmeldung erforderlich. Der Treffpunkt ist im Eingangsbereich der Ausstellung „What the City“ am St.-Jakobs-Platz. Der Zugang ist barrierefrei. Anschließend ist optional ein gemeinsames Mittagessen im Café Nash möglich.