Das Baureferat führt umfangreiche Arbeiten an den Brüstungen auf der Ostseite der historischen Max-Joseph-Brücke durch. Die Brüstungen haben sich dort im Laufe der Zeit nach außen geneigt und weisen Schäden an ihrer Natursteinverkleidung auf, insbesondere an Fugen und Verankerungen.
Nun muss das Baureferat die Natursteine der Brüstungen am Widerlager auf der Nordost- und Südostseite zunächst demontieren und eine Untergrundprüfung durchführen, um den Bauwerkszustand bewerten zu können. Es wird eine provisorische Absturzsicherung hergestellt. Die Arbeiten sind zeitlich gestaffelt. Auf der nordöstlichen Seite dauert die Demontage voraussichtlich bis Mitte April. Anschließend erfolgen die Arbeiten voraussichtlich von Mai bis Juni auf der südöstlichen Seite. Die Montage der originalen Brüstungselemente ist für das Jahr 2027 geplant. Während der Arbeiten wird der Fuß- und Radverkehr auf die jeweils andere Brückenseite verlegt. Für den Straßenverkehr bleibt immer mindestens eine Fahrspur je Richtung befahrbar.