Das Münchner Stadtmuseum lädt zu folgenden Veranstaltungen ein:
- Am Freitag, 27. März, von 12.30 bis 13 Uhr zur Lunch-Break-Führung durch das Kapitel „Racist City“ der Ausstellung „What the City. Perspektiven unserer Stadt“ im historischen Zeughaus des Stadtmuseums. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus in München statt.
Das Modul „Racist City“ befragt Akteur*innen aus München, was von der rassistischen und antisemitischen Gewalt in Erinnerung geblieben ist. Dabei werden auch der rassistische Alltag in der Stadt, demagogische Politiken und Strategien des Antirassismus thematisiert. Bei diesem Lunch-Break-Special übernimmt Agnes Andrae die Vorstellung des Moduls. Sie ist Mitarbeiterin im Bayerischen Flüchtlingsrat und Mitglied der Redaktion von Hinterland. Die Zeitschrift erscheint seit 2006 mehrmals im Jahr und wird von einer ehrenamtlichen Redaktion aus Aktivist*innen, Journalist*innen, Medienschaffenden und Expert*innen herausgegeben. Weit über die antirassistische Szene Bayerns hinaus ist das Magazin bekannt für die inhaltliche Tiefe der Artikel, den mitunter selbst- ironischen, aber kämpferischen Stil und die kunstvollen Fotostrecken. Die Teilnahme ist kostenfrei, es ist keine Anmeldung erforderlich. Der Treffpunkt ist im Eingangsbereich der Ausstellung „What the City“ am St.-Jakobs-Platz. Der Zugang ist barrierefrei. Anschließend ist optional ein gemeinsames Mittagessen im Café Nash möglich.
- Am Samstag, 28. März, bietet die Münchner Volkshochschule von 15 Uhr bis 16 Uhr eine Führung durch die Ausstellung „What the City. Perspektiven unserer Stadt“ im historischen Zeughaus des Stadtmuseums an. Die Ausstellung setzt sich mit Perspektiven auf die Stadt München aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auseinander. Zehn Kapitel – sogenannte Cities – beleuchten verschiedene Facetten der bayerischen Landeshauptstadt. Dabei stehen zentrale aktuelle Fragen im Raum: Wie kann man die Stadt grüner und lebenswerter gestalten? Stimmt das Klischee, dass Münchner*innen reich und schick sind? Wie lebenswert ist die Stadt für Menschen, die von Armut betroffen sind? Wie führt die queere Community den Kampf um Gleichberechtigung und wie prägen antirassistische Bewegungen die Identität der Stadtgesellschaft? Und was ist los im Münchner Nachtleben? In der interaktiven Gesprächsführung wird dazu eingeladen, neue Perspektiven der Stadt zu entdecken und anregende Gespräche zu führen.
Die Teilnahme kostet 5 Euro. Tickets online unter mvhs.de. Restkarten vor Ort bei der Dozentin. Treffpunkt ist im Eingangsbereich der Ausstellung am St.-Jakobs-Platz. Die Führung ist barrierefrei.