Der am 17. Dezember 2025 verstorbene Rosa von Praunheim (bürgerlich Holger Bernhard Bruno Mischwitzky) zählt zu den einflussreichsten und streitbarsten Persönlichkeiten des Neuen Deutschen Films. Seine Themen waren Frauenrechte, Underground- und Campkultur sowie seine eigenen Erfahrungen als schwuler Mann. Er hat das queere Kino wie kein anderer geprägt und gesellschaftliche Tabus in Kunst verwandelt. Neben seinem filmischen Werk wirkte er als Autor und Künstler. Das Filmmuseum München sicherte sich schon seine frühen Filme. In Erinnerung an Rosa von Praunheim werden am Donnerstag, 15. Januar, 19 Uhr, seine beiden Filme „Schwestern der Revolution“ (1969) und „Das Todesmagazin oder: Wie werde ich ein Blumentopf?“ (1979) gezeigt.
Der Eintritt kostet 5 Euro beziehungsweise 3 Euro bei Mitgliedschaft im Förderverein MFZ). Der Kartenvorverkauf ist online oder an der Abendkasse möglich, die 60 Minuten vor Vorstellungsbeginn öffnet. Es gibt keine Reservierungen. Das Kino des Filmmuseums ist rollstuhlgerecht zugänglich und mit einer Induktionsschleife für Hörgeschädigte ausgestattet.