Zum 41. Mal bringt das DOK.fest die Welt des internationalen Dokumentarfilms nach München. Auch das Jüdische Museum München ist in diesem Jahr wieder als Kooperationspartner mit dabei und präsentiert am Donnerstag, 7. Mai, 20.30 Uhr, im Filmmuseum, St.-Jakobs-Platz 1, die Weltpremiere des Dokumentarfilms „Shalom“ auf dem Festival. Das Nashorn Shalom ist der Star des Biblischen Zoos von Jerusalem und Liebling der kleinen wie großen Besucher*innen. Geboren am 26. März 1979 – dem Tag, an dem das historische Friedensabkommen zwischen Israel und Ägypten unterzeichnet wurde, erhielt es so seinen Namen. Nun, 45 Jahre später, ist Shalom alt und müde und nähert sich seinem Lebensende. Während seine palästinensischen und israelischen Pfleger*innen, die sich liebevoll um ihn kümmern, Diskussionen über Sterbehilfe führen, bricht außerhalb der Mauern des Zoos der Krieg aus. Sensibel beobachtet und mit subtilem Humor erzählt „Shalom“ eine filmische Parabel über Grenzen, Gefangenschaft und Fürsorge – und über die fragilen Möglichkeiten des Zusammenlebens in einer Region, die Frieden so dringend nötig hätte. Der Film wird in Originalfassung (Arabisch, Französisch, Hebräisch mit englischen Untertiteln) gezeigt. Im Anschluss findet ein Filmgespräch mit der Regisseurin Meital Zvieli und dem Protagonisten Rushdi Alian statt, moderiert von Sapir von Abel, Jüdisches Museum München. Weitere Infos, Termine und die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich online unter http://www.juedisches-museum-muenchen.de/kalender/details/shalom-469/3480.