Das NS-Dokumentationszentrum München, Max-Mannheimer-Platz 1, lädt zu folgenden Veranstaltungen ein:
- Am Dienstag, 19. Mai, 19 Uhr, zum Gespräch „Der neue faschistische Körper“. Die Autorin und Historikerin Dagmar Herzog spricht dabei mit der Soziologin Paula-Irene Villa Braslavsky (Ludwig-Maximilians-Universität) über die historischen Verbindungen zwischen Rassismus, Ableismus und sexualisierten Gewaltbildern – und erläutert mit Blick auf die USA und Deutschland, wie beunruhigend präsent diese Phänomene auch heute wieder sind. Die Veranstaltung wird von den Museum Signers in Deutsche Gebärdensprache übersetzt.
- Am Freitag, 22. Mai, 17 Uhr, zum Dialogrundgang „Eine Sprache finden“ mit dem Autor Denijen Pauljević. In der Ausstellung „…damit das Geräusch des Krieges nachlässt, sein Gedröhn“ beschäftigen sich internationale Künstler*innen mit dem langen Nachwirken von Kriegen seit 1945. Aus Perspektiven der Migration, von oder nach Europa, erzählen sie von Verlust, Flucht und Neuanfängen. Und sie berichten von der Herausforderung, weiterzuleben. Zusammen mit dem Autor Denijen Pauljević wird sich über ausgewählte Kunstwerke ausgetauscht.
Für beide Veranstaltungen ist keine Anmeldung erforderlich. Weitere Informationen unter nsdoku.de/programm. Infos zur Barrierefreiheit unter www.nsdoku.de/barrierefreiheit.