Corona: Diese Regeln gelten in München

Foto: muenchen.de/Michael Hofmann

Coronavirus: Neue Maßnahmen in München seit 2. September

Seit dem 2. September gelten weitreichende Änderungen der Corona-Maßnahmen in Bayern: Mit dem Inkrafttreten der 14. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ersetzt die neue Krankenhausampel die Inzidenzstufen. Kontaktbeschränkungen sind aufgehoben, die FFP2-Maskenpflicht entfällt. Hier gibt es alle Informationen zu den aktuellen Regeln und ihren Auswirkungen auf Kontakte, Schulen, Restaurants, Kultur, Freizeit und Sport.

Krankenhausampel statt Inzidenz: So funktionieren die Warnstufen

An die Stelle der 7-Tage-Infektionsinzidenz tritt seit dem 2. September die neue Krankenhausampel als Indikator für die Belastung des Gesundheitssystems. Lediglich für die Anwendung von 3G (ab Inzidenz 35 als Startpunkt) bleibt die 7-Tage-Infektionsinzidenz relevant.

Diese Warnstufen hat die neue Krankenhausampel:

  • STUFE GELB ist erreicht, sobald bayernweit innerhalb der jeweils letzten 7 Tage mehr als 1.200 Patienten mit einer COVID-19-Erkrankung in Krankenhäuser aufgenommen werden mussten. Das entspricht einer bayernweiten Hospitalisierungs-Inzidenz von 9,13 je 100.000 Einwohner.

Sobald Stufe Gelb erreicht ist, beschließt die Staatsregierung weitergehende Maßnahmen, beispielsweise:

  1. Anhebung des Maskenstandards auf FFP2
  2. Kontaktbeschränkungen
  3. Erfordernis, als Testnachweis einen PCR-Test vorzulegen (außer in der Schule)
  4. Personenobergrenzen für öffentliche und private Veranstaltungen.
  • STUFE ROT ist erreicht, sobald mehr als 600 Patienten mit einer COVID-19-Erkrankung auf den bayerischen Intensivstationen liegen (maßgeblich sind die Zahlen des DIVI-Intensivregisters).

Sobald Stufe Rot erreicht ist, wird die Staatsregierung neben den bereits für Stufe Gelb geltenden Regelungen umgehend weitere Maßnahmen verfügen, um die dann akut drohende Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern.

Stand der Krankenhausampel: Den aktuellen Stand sowie die derzeitigen Coronazahlen für München gibt's hier

3G-Regel: Hier ist sie aktuell gültig

Ab einer 7-Tage-Infektionsinzidenz von über 35 im Landkreis oder in der kreisfreien Stadt gilt indoor der 3G-Grundsatz. Persönlichen Zugang haben dort nur Geimpfte, Genesene oder aktuell Getestete.

Dies betrifft:

  • öffentliche und private Einrichtungen
  • Veranstaltungen
  • Sportstätten
  • Fitnessstudios
  • Dienstleistungen, bei denen eine körperliche Nähe zum Kunden unabdingbar ist und die keine medizinischen, therapeutischen oder pflegerischen Leistungen sind (z.B. Friseure)
  • die gesamte Kultur
  • Theater
  • Kinos
  • Museen
  • Gedenkstätten
  • Gastronomie
  • Beherbergung
  • Hochschulen
  • Krankenhäuser
  • Bibliotheken und Archive
  • außerschulische Bildungsangebote wie Musikschulen und die Erwachsenenbildung
  • Freizeiteinrichtungen einschließlich Bäder, Thermen, Saunen, Seilbahnen und Ausflugsschiffe
  • Spielbanken
  • touristischen Reisebusverkehr und ähnliches.

Für Kinder, die noch nicht eingeschult sind, gibt es Ausnahmen. Schüler gelten mit Blick auf die regelmäßigen Tests in der Schule als getestet.

In Alten- und Pflegeheimen, auf Messen und bei größeren Veranstaltungen über 1.000 Personen gilt 3G inzidenzunabhängig indoor wie outdoor.

Ausgenommen vom 3G-Grundsatz sind:

  • Privaträume
  • Handel
  • ÖPNV
  • Veranstaltungen ausschließlich unter freiem Himmel bis 1.000 Personen
  • Gottesdienste sowie Versammlungen im Sinne von Art. 8 Grundgesetz.
  • Wahllokale und Eintragungsstellen
  • Parteiveranstaltungen

Für Schule und Kita gelten die bereits bekannten Sonderregelungen.

Die Einhaltung der 3G-Regeln muss vom Betreiber kontrolliert werden. Gäste und Besucher sowie Betreiber, die sich nicht daran halten, müssen mit einem Bußgeld rechnen.

Kontakte: Allgemeine Beschränkungen entfallen

Die allgemeinen Kontaktbeschränkungen entfallen seit dem 2.9.. Bei Eintreten der Ampelstufe Gelb oder Rot können allerdings neue Beschränkungen beschlossen werden. 

Weitere Informationen zu den aktuellen Kontakt-Regeln auch auf muenchen.de/corona und in den FAQ des Bayerischen Innenministeriums.

Hier werden Kontaktdaten erfasst

Eine Registrierungspflicht zur Nachverfolgung der Kontakte bei einem Infektionsfall besteht u.a.
 

  • bei allen Veranstaltungen ab 1.000 Personen
  • in der Gastronomie
  • bei Dienstleistern, bei denen eine körperliche Nähe zum Kunden unabdingbar ist
  • in Hotels, Herbergen usw.
  • bei Tagungen, Kongressen, Messen,
  • kulturellen Veranstaltungen
  • Museen und Ausstellungen
  • Gedenkstätten
  • Objekten der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen
  • vergleichbaren Kulturstätten
  • zoologischen und botanischen Gärten

Was für öffentliche und private Feiern gilt

Die bisherigen Personenobergrenzen für private und öffentliche Feiern entfallen.

In geschlossenen Räumen gilt ab einer Inzidenz von 35 bei öffentlichen und privaten Veranstaltungen aus besonderem Anlass die 3G-Regel (Zutritt nur für Getestete, Geimpfte und Genesene).

Maskenpflicht: Wo Maske getragen werden muss

Seit dem 2. September ist die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske aufgehoben, der neue Standard ist die sogenannte "OP-Maske". So funktioniert die Maskenpflicht künftig:

  • Unter freiem Himmel gibt es künftig generell keine Maskenpflicht mehr. Ausgenommen sind lediglich die Eingangs- und Begegnungsbereiche größerer Veranstaltungen (ab 1.000 Personen).
  • In geschlossenen Räumen gilt umgekehrt immer eine generelle Maskenpflicht. Ausgenommen sind Privaträume, außerdem der Platz in der Gastronomie sowie jeder feste Sitz- oder Stehplatz, wenn er zuverlässig den Mindestabstand von 1,5 m zu anderen festen Plätzen einhält, die nicht mit eigenen Haushaltsangehörigen besetzt sind. Für Beschäftigte gelten wie bisher auch die arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen.
  • Im ÖPNV und im Fernverkehr gilt die Maskenpflicht (OP-Maske) ausnahmslos.
  • In Schule und Kita sowie Alten- und Pflegeheime gelten Sonderregelungen.

Erreicht allerdings die bayerische Krankenhausampel mindestens die Warnstufe Gelb, beschließt die bayerische Staatsregierung eine Anhebung des Maskenstandards auf FFP2.

Die Warnstufe Gelb ist erreicht, wenn bayernweit innerhalb der jeweils letzten 7 Tage mehr als 1.200 Patienten mit einer COVID-19-Erkrankung in Krankenhäuser aufgenommen werden mussten.

Gastronomie: Corona-Sperrstunde entfällt

In der Gastronomie entfallen die bisherige coronabedingte Sperrstunde (bisher 1 Uhr) sowie die Kontaktbeschränkungen, es dürfen also wieder Leute aus beliebig vielen Haushalten am Tisch sitzen. Die Registrierungspflicht bleibt bestehen.

Dabei gelten auch hier künftig die allgemeinen Regelungen zu 3G und Maskenpflicht:

  • In der Gastronomie unter freiem Himmel gibt es keine Maskenpflicht mehr
  • In geschlossenen Räumen gilt die 3G-Regelung sowie eine generelle Maskenpflicht. Am Platz kann die Maske abgenommen werden

Kultur: Das gilt für Museen, Kinos, Theater, Schlösser und Veranstaltungen

  • Museen, Ausstellungen, zoologische und botanische Gärten, Theater Kinos, Gedenkstätten etc. können für Besucher mit Registrierung zur Kontaktnachverfolgung geöffnet werden.
  • Die 3G-Regel (Zutritt nur für Getestete, Geimpfte und Genesene) gilt für kulturelle Veranstaltungen in Theatern, Opern, Konzerthäusern, Bühnen , Kinos etc., sofern sie in geschlossenen Räumen stattfinden.

Im Bereich kultureller Veranstaltungen besteht für Zuschauer indoor Maskenpflicht und für Mitwirkende und Mitarbeiter Maskenpflicht, wobei die Maske am festen Platz abgenommen werden darf, sofern der Mindestabstand eingehalten werden kann. Für Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten und vergleichbare Kulturstätten wie auch für zoologische und botanische Gärten besteht in geschlossenen Räumen für die Besucher Maskenpflicht. 

Die bisherigen Personenobergrenzen für öffentliche Veranstaltungen entfallen.

Bei größeren Veranstaltungen (Sport, Kultur etc.) über 1.000 Personen gilt 3G inzidenz-unabhängig drinnen wie draußen

  • Bis 5.000 Personen darf die Kapazität zu 100 % genutzt werden.
  • Für den 5.000 Personen überschreitenden Teil darf 50 % der weiteren Kapazität des Veranstaltungsorts genutzt werden
  • Es sind maximal 25.000 Personen zulässig. Dies entspricht dem Beschluss der Bundeskanzlerin und der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder vom 10. August 2021
  • Innerhalb dieses Rahmens dürfen unbegrenzt auch Stehplätze ausgewiesen werden
  • Wird der Mindestabstand indoor unterschritten, gilt nach den allgemeinen Regeln allerdings ständige Maskenpflicht, die vom Veranstalter zu gewährleisten ist. Hierzu wird es daher auch einen Bußgeldtatbestand für Veranstalter und Teilnehmer geben
  • Bei Veranstaltungen ab 1.000 Personen muss der Veranstalter ein Infektionsschutzkonzept nicht nur ausarbeiten und beachten, sondern auch unverlangt der Kreisverwaltungsbehörde vorab zur Durchsicht vorlegen
  • Für Sport- und Kulturveranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen gilt außerdem: Eintrittskarten dürfen nur personalisiert verkauft werden; Verkauf, Ausschank und Konsum alkoholischer Getränke ist untersagt; offensichtlich alkoholisierten Personen darf der Zutritt nicht gewährt werden

Schulen, Kitas, Hochschulen: Was jetzt gilt

Schulen

  • Es findet inzidenzunabhängig Präsenzunterricht statt.
  • Zum Unterrichtsbeginn im neuen Schuljahr 2021/2022 gilt als besondere Schutzmaßnahme bis zum 1. Oktober eine inzidenzunabhängige Maskenpflicht - auch am Platz. In der Grundschule können dabei wie bisher Stoffmasken verwendet werden, für Lehrkräfte sowie für Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 5 gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske („OP-Maske“).
  • In der Grundschule sowie an Förderschulen mit den Schwerpunkten geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung sowie Sehen wird - sobald hierfür die organisatorischen Voraussetzungen geschaffen sind - zwei Mal pro Woche ein PCR-Pool-Test („Lollitest“) sowie an weiterführenden Schulen drei Mal pro Woche ein Selbsttest durchgeführt. Solange Lollitests an der Grundschule nicht zur Verfügung stehen, wird auch dort drei Mal wöchentlich getestet.
  • Vollständig geimpfte Schüler*innen ab 12 Jahren sind von der Testpflicht befreit.
  • Gibt es einen positiven Corona-Fall in einer Klasse, gilt die Quarantäne in der Regel nur für die Schülerinnen und Schüler, die unmittelbaren Kontakt zu der erkrankten Person hatten – nicht mehr für die ganze Klasse. Das Gesundheitsamt entscheidet im Einzelfall.

Kinderbetreuung

  • In Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierten Spielgruppen für Kinder ist der Regelbetrieb inzidenzunabhängig möglich.
  • Pro Betreuungswoche sind für jedes Kind zwei Coronatests anzubieten oder die kostenlose Abholung von zwei Selbsttests in den Apotheken zu ermöglichen.

Hochschulen

Für die Hochschulen gelten die allgemeinen Regelungen zu 3G und Maskenpflicht. Damit wird für das kommende Semester Präsenzlehre wieder umfassend möglich sein

Es gilt aber nach den allgemeinen Regeln Maskenpflicht auch am Platz, wenn in den Hörsälen der Abstand von 1,5 m nicht eingehalten wird

Weitere Details in den Informationen des Referats für Bildung und Sport sowie den FAQ des bayerischen Kultusministeriums.

Einkaufen und Dienstleistungen: Beschränkung der Kundenanzahl entfällt

Im Handel und bei Dienstleistungen entfallen seit 2. September die bisherigen quadratmetermäßigen Kunden- oder Besucherbeschränkungen.

Die Maskenpflicht richtet sich nach der allgemeinen Grundregel.

Friseure, Fußpflege und auch andere körpernahe Dienstleistungen sind zulässig.  Die 3G-Regel (Zutritt nur für Getestete, Geimpfte und Genesene) sowie Registrierungspflicht gilt bei bei körpernahen Dienstleistungen wie Friseuren und Nagelstudios.

Medizinisch notwendige Behandlungen in Arzt-, Zahnarzt- und sonstigen Praxen sind zulässig.

Märkte können outdoor sämtliche Waren verkaufen. Überregionale Märkte sind mit entsprechenden Schutz- und Hygienekonzepten zugelassen.

Sport: 3G-Regel für Indoorsport

Für Sport in geschlossenen Räumen gilt die 3G-Regel; unter freiem Himmel ist die Sportausübung ohne Testnachweis gestattet. Personenobergrenzen für die Sportausübung gibt es derzeit nicht.

In allen Indoor-Sportstätten müssen aber – außer bei der unmittelbaren Sportausübung – Masken getragen werden.

Bei Sportveranstaltungen gelten die gleichen Maßstäbe für die Zuschauerzahl wie bei allen anderen Veranstaltungen (s.o). 

Freizeit: Clubs und Diskotheken mit Öffnungsperspektive

  • Die 3G-Regel gilt indoor für Freizeiteinrichtungen wie Bäder, Thermen, Saunen, Seilbahnen und Ausflugsschiffe.
  • Die Öffnung von Freibädern ist erlaubt. Voraussetzungen sind die Beachtung des entsprechenden Rahmenhygienekonzepts.
  • Die Öffnung von Hallenbädern und Saunen ist erlaubt. Medizinische Thermen dürfen ebenfalls öffnen.
  • Der Betrieb von Freizeitparks und vergleichbaren ortsfesten Freizeiteinrichtungen ist zulässig.
  • Spielplätze unter freiem Himmel sind für Kinder nur in Begleitung von Erwachsenen geöffnet.
  • Stadt- und Gästeführungen, Schauhöhlen, Besucherbergwerken, Berg-, Kultur- und Naturführungen sind zulässig
  • Bibliotheken und Archive können geöffnet werden.
  • Der Betrieb von Seilbahnen, Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr, sowie touristische Bahnverkehre und touristische Reisebusverkehre sind zulässig.
  • Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen dürfen öffnen.
  • Bordellbetriebe, sonstige Vergnügungsstätten und vergleichbare Freizeiteinrichtungen sind weiterhin geschlossen.
  • Es ist geplant, Clubs und Diskotheken mit Blick auf Reiserückkehrer aus den Ferien mit einem zeitlichen Sicherheitsabstand erst ab Anfang Oktober wieder zu öffnen. Der Zugang soll dann nur für Geimpfte und Genesene sowie für Getestete mit PCR-Test möglich sein.
  • Bei den meisten Freizeitbereichen wie Bädern oder Erlebnisparks gilt eine Registrierungspflicht.

Hotellerie: Neue Regelungen seit 2. September

  • Im Bereich der Beherbergung entfallen seit 2. September die bisherigen Einschränkungen, wonach Zimmer nur im Rahmen der Kontaktbeschränkungen vergeben werden dürfen
  • Im Rahmen von 3G genügt es hier, wenn Tests wie bisher bei Ankunft und danach jede 72 Stunden vorgelegt werden. Im Übrigen gelten die allgemeinen Regelungen insb. zur Maskenpflicht
  • Gäste dürfen Kur-, Therapie- und Wellnessangebote von Hotels wie zum Beispiel Schwimmbäder nutzen (auch hier gilt die 3G-Regel)

Versammlungen, Gottesdienste und Messen

Gottesdienste und Versammlungen indoor nach Art. 8 GG können künftig ohne die bisherigen Beschränkungen der Personenzahl durchgeführt werden, wenn an ihnen nur Geimpfte, Genesene oder Getestete teilnehmen (3G).

Andernfalls bleibt es bei den bisherigen Beschränkungen nach Platzangebot. Die Maskenpflicht richtet sich künftig nach den neuen allgemeinen Regeln (damit entfällt insb. FFP2).

Das im Gottesdienst bisher geltende Gesangsverbot ab Inzidenz 100 entfällt ebenso wie das bisherige Verbot von großen religiösen Veranstaltungen.

Bei Messen entfällt wie im Handel die flächenabhängige Besucherbegrenzung. Stattdessen wird eine neue tägliche Besucherobergrenze von 50.000 Personen eingeführt. Es gilt immer 3G. Die Maskenpflicht richtet sich nach der allgemeinen Grundregel.

Alkoholverbot aufgehoben - aber Verbot von Glasbehältnissen an Hotspots

Das Alkoholkonsumverbot im öffentlichen Raum ist aufgehoben. Seit dem 25. Juni 2021 entfällt es auch am Gärtnerplatz und am Wedekindplatz.

Allerdings gilt an diesen beiden Orten ein nächtliches Verbot von Glasbehältnissen. Dieses gilt ebenfalls im nördlichen Teil der Türkenstraße (zwischen Schelling- und Akademiestraße inkl. Georg-Elser-Platz), am Professor-Huber-Platz und in der Veterinärstraße. Das Mitführen und Benutzen von Glasbehältnissen - also etwa Flaschen, Gläser, Krüge - an diesen Orten ist zwischen 20 Uhr und 6 Uhr des Folgetages untersagt.

Von dem Verbot ausgenommen sind die Freischankflächen der Gastronomie während der Öffnungszeiten, ebenso Personen, die Glasbehältnisse von oder zu ihrer Wohnung oder Betriebsstätte transportieren.

Keine nächtliche Ausgangssperre

DERZEIT GILT KEINE AUSGANGSSPERRE IN MÜNCHEN

Besuchsregeln für Krankenhäuser, Pflege- & Altenheime

  • Die 3G-Regel gilt auch für den Besuch von Krankenhäusern
  • In Altenheimen, vollstationären Einrichtungen der Pflege und für Menschen mit Behinderung gibt es eine inzidenzunabhängige Testpflicht für Besucher und Personal, soweit nicht ein Impf- oder Genesenennachweis erbracht werden kann. Für das Personal besteht dabei eine Testpflicht
  • Die besonderen Schutzmaßnahmen zugunsten vulnerabler Gruppen in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen und ähnlichen Einrichtungen bleiben davon unberührt
  • Das Betreten der Einrichtungen durch Besucher ist nur mit einer Maske erlaubt
  • Die Begleitung Sterbender ist jederzeit zulässig

Hotline zum Coronavirus

Unter 089-233-96333 steht eine Servicehotline der Stadt München für alle Fragen rund um Corona zur Verfügung. Erreichbar ist diese Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr, ausgenommen Feiertage. Ansprechpartner*innen geben Auskünfte zum Thema Corona-Pandemie oder vermitteln Anruferinnen und Anrufer an die zuständige Fachdienststelle.

Reisen: Seit 1.8. auch per Bahn, Bus oder Auto Test- und Nachweispflicht

Für alle Einreisenden nach Deutschland ab 12 Jahren gilt seit 1. August 2021 eine Test- bzw. Nachweispflicht - egal, ob die Einreise per Flugzeug, mit der Bahn, im Bus, auf dem Schiff oder mit dem Auto erfolgt.

Weitere Regelungen wie die Anmeldepflicht oder die Quarantänepflicht richten sich danach, ob sie aus einem Hochrisikogebiet oder aus einem Virusvariantengebiet einreisen.

Informationen, welche Staaten oder Regionen entsprechend dieser Kategorien eingestuft sind, finden sich tagesaktuell auf der Webseite des RKI.

Testpflicht für Einreisende

  • Alle Einreisenden ab 12 Jahren müssen seit 1. August 2021 bei ihrer Einreise in die Bundesrepublik Deutschland einen aktuellen Testnachweis vorlegen, es sei denn, sie sind geimpft oder genesen. Bislang galt die Testpflicht schon für die Einreise mit dem Flugzeug aus jedem anderen Land. Nun gilt sie auch für Reisen mit der Bahn, im Bus, auf dem Schiff und im Individualverkehr, also auch mit dem Auto.
  • Nach Aufenthalt in einem Virusvariantengebiet gilt auch für Geimpfte und Genesene die Pflicht zum Nachweis eines aktuellen Negativ-Tests.

Anmeldepflicht für Einreisende

  • Alle Personen, die in die Bundesrepublik Deutschland einreisen wollen und sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben, müssen sich grundsätzlich über die digitale Einreiseanmeldung registrieren.
  • Sofern binnen zehn Tagen nach Einreise typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS CoV-2 wie Husten, Fieber, Schnupfen oder Geruchs- und Geschmacksverlust auftreten, muss die zuständige Kreisverwaltungsbehörde (in München per E-Mail an gs-is-mw.gsr@muenchen.de) unverzüglich informiert werden.

Quarantänepflicht für Einreisende

Für Einreisende aus Hochrisikogebieten oder oder Virusvariantengebieten gilt darüber hinaus die Pflicht zur häuslichen Quarantäne nach den Regelungen der CoronaEinreiseV.

Nach Aufenthalt in einem Hochrisikogebiet beträgt die Quarantänezeit grundsätzlich 10 Tage. Wenn man einen Impf- oder Genesenennachweis unter www.einreiseanmeldung.de übermittelt, endet die Quarantäne vorzeitig im Zeitpunkt der Übermittlung. Gleiches gilt im Fall der Übermittlung eines Testnachweises - die Testung darf jedoch frühestens 5 Tage nach der Einreise durchgeführt werden. Die Quarantäne dauert in diesem Fall also mindestens 5 Tage.
Für Kinder unter 12 Jahren endet die Quarantäne automatisch (also ohne Testnachweis) mit Ablauf des 5. Tages nach der Einreise.

Nach Aufenthalt in einem Virusvariantengebiet dauert die Quarantänezeit grundsätzlich 14 Tage. Eine Möglichkeit zur vorzeitigen Beendigung der Quarantäne durch einen Negativ-Test besteht in diesem Fall nicht.
Wenn die einreisende Person mit einem Impfstoff geimpft ist, der gegen die relevante Virusvariante hinreichend wirksam ist, endet die Quarantäne vorzeitig im Zeitpunkt der Übermittlung des Impfnachweises. Das RKI wird auf seiner Homepage explizit bekanntgeben, welche Impfstoffe gegen die Varianten aus den aktuellen Virusvariantengebieten ausreichend wirksam sind. Aktuell gibt es allerdings noch keine entsprechende Bekanntgabe. Das bedeutet, dass auch für vollständig Geimpfte derzeit nach Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet eine vierzehntägige Quarantänepflicht gilt. Erst mit Bekanntmachung der maßgeblichen Feststellung durch das Robert Koch-Institut sind Ausnahmen möglich.

Ausnahmen und weitere Informationen in den FAQ des Bundesgesundheitsministeriums.

„Kleiner Grenzverkehr“:

Für Personen, die sich weniger als 24 Stunden in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben oder für nur bis zu 24 Stunden nach Deutschland einreisen, entfällt die Quarantänepflicht, sofern sie sich nicht innerhalb von 10 Tagen vor der Einreise länger als 24 Stunden in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben.

Regelung für vollständig geimpfte und genesene Personen

Vollständig gegen Corona geimpfte Personen sind ab Tag 15 nach der abschließenden Impfung negativ getesteten Personen gleichgestellt und damit von den Testnachweisen der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung befreit. Gleiches gilt auch für Genesene mit einem positiven PCR-Test, der mindestens 28 Tage und höchstens 6 Monate zurückliegt.

Nach einem Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet sind vollständig Geimpfte und Genesene von der Quarantänepflicht befreit. Ein Nachweis über den Impfstatus ist bei der Einreise nach Deutschland verpflichtend.

Coronavirus: Informationen der Stadt München
Das Referat für Gesundheit und Umwelt zum neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2)
Die Übersicht

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