Am Samstag, 1. Juni, 10 Uhr, findet im NS-Dokumentationszentrum, Max-Mannheimer-Platz 1, das Seminar „Rechter Terror in München“ mit Robert Andreasch statt.
In München haben Rechtsterrorist*innen und Antisemit*innen eine besonders lange Blutspur gezogen. Aber nicht nur rechtsextreme Attentate und Morde haben hier eine über einhundertjährige Kontinuität, sondern auch die behördliche Verharmlosung, das Ausblenden der Betroffenen, die gesellschaftliche Schuldabwehr und das Vergessen.
Im Seminar werfen Teilnehmende einen Blick auf die Schauplätze des rechten Terrors in der Stadt, nähern sich einigen bekannteren und unbekannteren rechten Attentaten und bringen sich deren Hintergründe ins Gedächtnis zurück. Anhand von Archivmaterial und Originaltexten beschäftigen sie sich mit den beteiligten rechten Netzwerken, mit den rechten Ideologien, die zu den Attentaten führten sowie mit den terroristischen Konzepten, denen die Täter*innen folgten und folgen.
Robert Andreasch arbeitet als freier Foto- und Hörfunkjournalist und für die Antifaschistische Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München e.V. (a.i.d.a.) über die extreme Rechte in Süddeutschland. Teilnahme kostenfrei. Anmeldung unter nsdoku.de/programm. Infos zur Barrierefreiheit unter https://www.nsdoku.de/barrierfreiheit.