Der Referent für Arbeit und Wirtschaft, Clemens Baumgärtner, und der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, Dr. Ludwig Spaenle, haben eine umfassende Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Ziel dieser Partnerschaft ist es, durch verstärkte wirtschaftliche Kooperationen zwischen München und Israel ein klares Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen und das gegenseitige Verständnis zu fördern.
Clemens Baumgärtner: „Es ist sehr wichtig, wirtschaftliche Partnerschaften zu nutzen, um Vorurteile abzubauen und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern. Wirtschaftliche Kooperationen können Brücken bauen und dazu beitragen, dass wir ein starkes und zukunftsorientiertes Miteinander gestalten.“
Dr. Ludwig Spaenle: „Mit dieser Kooperation wollen wir nicht nur die wirtschaftliche Zusammenarbeit stärken, sondern auch gemeinsam ein Zeichen setzen für Toleranz und gegen jede Form von Antisemitismus“.
Die Kooperationsvereinbarung sieht neben gemeinsamen Veranstaltungen und Fachtagen sowie dem Knüpfen von Netzwerken auch die Erarbeitung von Handlungsempfehlungen für Unternehmen vor, um Antisemitismus am Arbeitsplatz präventiv zu begegnen.
Im Referat für Arbeit und Wirtschaft ist seit September 2023 nach Beschluss des Stadtrats eine Stelle angesiedelt, die für Kooperationen mit Israel zuständig ist.

Wirtschaftsreferent Clemens Baumgärtner und der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, Dr. Ludwig Spaenle, präsentieren die Kooperationsvereinbarung. (Foto: RAW)