Buchtipps kommen gewöhnlich von der besten Freundin, dem Lieblingsbibliothekar, aus der Tageszeitung oder auch mal aus dem Lieblingsblog. Aber wie kann es gelingen, jenseits der eigenen Filterblase zu lesen? Die Münchner Stadtbibliothek hat jetzt zu ihrer ersten „Reading Challenge“ mit dem Titel „Lesen verbindet!“ aufgerufen und zahlreiche Leserinnen und Leser haben sich ans Werk gemacht.
In Gemeinschaftsarbeit empfehlen Bibliothekarinnen und Bibliothekare der Münchner Stadtbibliothek Bücher, die die Teilnehmenden der Challenge dann lesen und, wenn sie möchten, auch kommentieren können. Jeden Monat wird ein anderes Thema vorgeschlagen. Begonnen hat die Aktion mit afrikanischer Literatur. Sie wird fortgeführt mit „Ehemals verhasster Schullektüre“, „Dystopischen oder utopischen Romanen“ oder auch mit Gedichtbänden. Alle, die sich auf diese Herausforderung einlassen, entdecken Titel, auf die sie sonst nie gestoßen wären. Sie werden gemeinsam zu Mitgliedern eines virtuellen Buchclubs.
Auch auf Pinterest sind alle „Reading Challenge“-Empfehlungen zu finden – und die Pinnwände füllen sich. Nutzer kommentieren auf Facebook und im Blog – das Gespräch über Literatur ist auch im digitalen Raum der Münchner Stadtbibliothek eröffnet. Die „Reading Challenge“ ist zu finden unter blog.muenchner-stadtbibliothek.de/reading-challenge-2018-lesen-verbindet